TRAUER IST DAS DING MIT FEDERN (DSE)

 
Nach dem Roman von Max Porter

(c) 2021 Sandra Then

Wo das Leben ist, da ist auch der Tod. Und manchmal kommt er ohne Vorwarnung und lange bevor die Zeit reif ist. Max Porter erzählt in seinem vielstimmigen Roman ebenso warmherzig wie leicht vom Versuch einer jungen Familie, nach dem plötzlichen Verlust der Mutter zurück ins Leben zu finden. »Wir waren mittendrin, Lichtjahre entfernt vom Ende.« Der Vater, nun allein in der Verantwortung für die Söhne und selbst unter Schock, versucht, sich aus seiner Lähmung zu befreien und den Familienalltag zu meistern. »Viele sagten: ›Ihr braucht Zeit‹; in Wirklichkeit brauchten wir Waschpulver, Läuseshampoo, Fußball-Sticker, Batterien, Bogen, Pfeile.«

Dann steht eines Tages ein sprechendes, vogelartiges Wesen vor der Tür, in dem der Vater, der schon lange an einem Buch über seinen Lieblingsdichter Ted Hughes schreibt, die Titelfigur von dessen Gedichtzyklus »Krähe – Aus dem Leben und den Gesängen der Krähe« zu erkennen glaubt. Krähe zieht bei der Familie ein und bringt schräge und zum ersten Mal auch wieder komische Töne in das trauernde Haus: Der neue Mitbewohner ist pietätlos, hinterlässt überall Schmutz und Federn und wird immer mehr zum Katalysator der Trauer.

 

PRESSESTIMMEN

 

 

"Beide Stücke werden stille Kostbarkeiten im Spielplan sein. Sie zu erleben, ist ein Glücksfall.

Rheinische Post, 13.12.2021

"Schlüssig. Ich sehe auf der Bühne etwas, was ich so im Kino nicht sehe, was ich in der Realität so nicht erlebe, nämlich, dass ich tatsächlich, scheinbar tatsächlich, in Figuren hineinkriechen kann, ihre Trauer mitfühlen kann. Von Kilian Ponert exzellent gespielte überlebensgroße Krähe.."
Deutschlandfunk Kultur, 11.12.2021

"Kilian Ponert spielt hier absolut mitreißend."
nachtkritik 11.12.2021

 

 

 

 

Düsseldorfer Schauspielhaus

 

TRAUER IST DAS DING MIT FEDERN

nach dem Roman von Max Porter


Premiere: 11.Dezember 2021
Regie: Laura Linnenbaum
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüm:
Ulrike Obermüller
Musik: David Rimsky-Korsakow
Licht: Christian Schmidt
Dramaturgie: Sonja Szillinsky

 

Mit:

GALERIE

(c) 2021 Sandra Then

(c) Schnittmenge


DIE WAND

 
Monolog mit Hanna Werth - nach dem Roman von Marlen Haushofer

Düsseldorfer Schauspielhaus

 

DIE WAND

nach dem Roman von Marlen Haushofer


Premiere: 11.Dezember 2021

 

Mit:

Hanna Werth

 

 

Regie: Laura Linnenbaum
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüm:
Ulrike Obermüller
Musik: David Rimsky-Korsakow
Licht: Christian Schmidt
Dramaturgie: Sonja Szillinsky